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Angst vor einer Operation? Die Patellaluxation beim Hund lässt sich auch ohne OP behandeln. Wie das geht (inkl. Erfahrungsbericht) erfahrt ihr hier.

Patellaluxation Hund

Die Patellaluxation Hund ist eine Knieverletzung, bei der die Patella, also die Kniescheibe, verrenkt ist. Oft ist eine Patellaluxation sehr schmerzhaft für den Hund. Auf unserer Website findet ihr alle wichtigen Infos. Egal ob es um die typischen Symptome, die unterschiedlichen Schweregrade oder die Kosten einer Operation geht. Außerdem klären wir darüber auf, wie eine Patellaluxation Hund auch ohne OP behandelt werden kann und welche Nahrungszusätze sich empfehlen, um die Symptome abzuschwächen oder eine Operation sogar vollständig zu vermeiden. Da wir selbst bereits viele Erfahrungen mit der Patellaluxation Hund machen mussten, folgt am Ende noch ein ausführlicher und sehr detaillierter Erfahrungsbericht, der mit vielen Bildern und einigen Videos angereichert wurde, damit jeder Behandlungsschritt genau nachzuvollziehen ist. Falls bei eurem Hund also eine Patellaluxation diagnostiziert wurde und ihr euch nun weiter über das Thema informieren möchtet, seid ihr hier genau richtig.

CaniMove Gelenktabletten

Was ist eine Patellaluxation?

Die inzwischen leider weit verbreitete Patellaluxation beim Hund, ist eine Kniegelenksverletzung, bei der die Kniescheibe (Patella) deutlich verrenkt ist. Die nicht selten äußerst schmerzhafte Patellaluxation, macht sich beim Hund häufig auch in Form von Lahmheiten bemerkbar, sodass eines der Hinterbeine zeitweise angehoben oder sogar dauerhaft geschont wird. Typisch für eine Patellaluxation beim Hund (kurz auch PL genannt) ist deshalb ein leicht springender Gang (dreibeiniger Gang), der stets als erstes Anzeichen für die Erkrankung gesehen wird. Besonders häufig von einer Patellaluxationen betroffen, sind vor allem die kleinen Hunderassen, wie zum Beispiel die Zwergrasse Chihuahua. Aber auch heranwachsende und ältere Hunde, leiden überdurchschnittlich oft an der krankhaften Kniescheibenverrenkung. Auf dieser Informationsseite erfahren betroffene Hundehalter alles was sie wissen müssen. Angefangen bei der Diagnose und der einfachen Behandlung ohne Operation, bis hin zum klinischen Eingriff und einem sehr persönlichen sowie ausführlichen Erfahrungsbericht, gibt es hier alle wichtigen Fakten zum Thema Patellaluxation Hund. Vorab schon einmal alles Gute für euch und euren Vierbeiner.

Patellaluxation Hund Homöopathisch behandeln

Als Geheimtipp, der sich unter Haltern von betroffenen Hunden und in den verschiedenen Gruppen und Foren zum Thema Patellaluxation Hund bereits ausgiebig herumgesprochen hat, haben sich die CaniMove Gelenktabletten erwiesen. Die Tabletten, die übrigens auch problemlos unter das Futter gemischt werden können, beinhalten dabei drei sehr bekannte Nahrungsergänzungsmittel, nämlich Grünlippmuschelextrakt, Glucosamin und MSM. Darüberhinaus sind noch einige ähnlich unbedenkliche Nährstoffe, sowie verschiedene Vitamine enthalten. Die Gelenktabletten für Hunde sorgen im Falle einer Patellaluxation aber nicht nur für einen sehr effektiven und vorbeugenden Schutz, sondern helfen auch bei einer Behandlung der schmerzhaften Kniegelenksverletzung, indem sie die Gelenke des Hundes bestmöglich mit allem Notwendigen versorgen. Außerdem sind Nahrungsergänzungsmittel bei einer Patellaluxation meist der letzte Ausweg vor einer teuren und sehr risikoreichen Operation, die mit den zusätzlichen Nährstoffen oft sogar vermieden werden kann. Mehr zum Thema Patellaluxation Hund, deren Symptome, Grade, Ursachen und alles über passende Behandlungsmethoden, erfahrt ihr in den folgenden Absätzen noch einmal genauer und anhand einiger Beispiele. Da die erwähnten Nahrungsergänzungsmittel aber oft bereits ausreichen, gerade bei einer eher leichten Patellaluxation, sollte der Tipp hier natürlich ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Ein Versuch ist es ganz sicher wert, denn eine Operation mit anschließender Heilphase, ist für den Hund nicht sonderlich angenehm und bringt häufig auch ein kleines Trauma mit sich.

Gelenktabletten für Hunde

CaniMove Mini

CaniMove Mini ist der ideale Zusatz, wenn ein kleiner Hund Probleme mit den Gelenken hat oder bereits eine Patellaluxation diagnostiziert wurde. Auch zur Vorbeugung von Gelenkerkrankungen eignet sich das Nahrungsergänzungsmittel hervorragend und wird einfach unter das Futter gemischt. Die Tabletten enthalten verschiedene Vitamine und Nährstoffe, sowie Glucosamin, Grünlippmuschelextrakt und MSM. Zu den Inhaltsstoffen gibt es weiter unten noch weitere Informationen.

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CaniMove Maxi

CaniMove Maxi ist für Gelenkerkrankungen bei großen Hunden vorgesehen. Hat der Hund bereits eine Patellaluxation, dient die Tablette als Nahrungsergänzungsmittel im Futter. Auch zur Vorbeugung und zur Pflege der Hundegelenke, eignet sich CaniMove Maxi bestens. Enthalten sind unter anderem Grünlippmuschelextrakt, Glucosamin und MSM, sowie verschiedene Vitamine. Wer mehr erfahren möchte, findet unten noch ein paar weitere Angaben zu den Inhaltsstoffen.

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Inhaltsstoffe der Gelenktabletten

Die CaniMove Gelenktabletten enthalten eine Mischung aus verschiedenen Nahrungszusätzen, die sich allesamt positiv auf den Gelenkapparat auswirken und gerade bei der Patellaluxation Hund daher mehr als sinnvoll erscheinen. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind unten noch einmal genauer beschrieben. Die Gelenktabletten selbst wurden von einem Tierarzt entwickelt und haben sich seit ihrer Markteinführung zu einem echten Geheimtipp innerhalb von Hundegruppen und auf Hundeplätzen entpuppt. Oft verschwinden die Symptome einer Patellaluxation nach einigen Monaten vollständig und der Hund kann wieder unbeschwert leben, ganz ohne schwierige und schmerzhafte Operation.

Glucosamin: Glucosamin und Hyaluronsäure werden allgemein für den Wachstum des Gelenkknorpels, sowie dessen Elastizität benötigt. Auch die Wasserbindung beeinflussen sie dabei durchaus positiv.

Grünlippmuschel: Berichte über die positive Wirkung von Grünlippmuschel gibt es viele. Das Grünlippmuschelextrakt ist reich an Glykosaminoglykanen und den so wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die sich unter anderem positiv auf den Gelenkstoffwechsel auswirken sollen.

Methylsulfonylmethan: Mit Methylsulfonylmethan, oder kurz MSM, ist eine äußerst wichtige Schwefelquelle in den Gelenktabletten enthalten, die sich ganz besonders auf Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln auswirkt.

Teufelskralle & Weidenrinde: Diese beiden Nahrungserghänzungsmittel enthalten wichtige Metaboliten und unterstützen damit die körpereigene Regulation.

Versch. Vitamine: Am Ende sorgen einige Vitamine und Spurenelemente dafür, dass der Hund und seine Gelenke bestens versorgt werden und der Bedarf von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Nerven, auch bei hoher Belastung durch eine Patellaluxation, noch ausreichend gedeckt wird.

Das waren sie nun, die wohl wichtigsten Inhaltsstoffe der Gelenktabletten für Hunde, die sich bestens zur Vorsorge oder Behandlung einer Patellaluxation beim Hund eignen. Wer noch mehr über die verschiedenen Nährstoffe erfahren möchte, liest sich entweder den Verpackungstext durch oder schaut auf der entsprechenden Produktseite nach, wo noch viele weitere Informationen warten.

Patellaluxation Hund Infos und Erfahrungen

Diese Website entstand nicht einfach so, sondern weil wir selbst einen Patellaluxation geplagten Hund haben. Unsere kleine Chihuahua-Hündin traf es mit ungefähr zwei Jahren und es war eine vererbte Patellaluxation. Mit der Zeit wurde diese dann leider immer schlimmer und während dieser Phase fanden wir bei Tierärzten oft nicht die erhoffte Hilfe, im Gegenteil sogar, es gab eine regelrechte Tierarzt-Oddysee. Doch eben weil diese Zeit bis zur Operation von Fehlschlägen, falschen Diagnosen und Behandlungen, sowie allerlei Problemen geplagt war und eben weil die Operation am Ende so umfangreich ausfiel, lernten wir in dieser Zeit auch eine ganze Menge und konnten vieles, was vorab im Internet gefunden wurde, schnell widerlegen bzw. stellte sich das Meiste einfach als dümmliches Halbwissen heraus. Von den eigenen Erfahrungen angetrieben, wollten wir anderen Betroffenen Hundehaltern helfen und deshalb gibt es auf dieser Seite auch das gebündelte Wissen, welches wir uns während der schweren Zeit angeeignet haben. Weil aber nicht jeder Leser an persönlichen Erfahrungen und Informationen interessiert ist, haben wir die Website in zwei Bereiche aufgeteilt. Wer möchte, liest nur die wissenschaftlichen Fakten und Infos zur Patellaluxation Hund. Alle anderen finden weiter unten noch einen ausführlichen Erfahrungsbericht, quasi ein Tagebuch. Mitsamt Rückschlägen, Erfolgen und all den Hoffnungen dieser Zeit.

Wenn ihr selbst einen Patellaluxation geplagten Hund habt, wäre unsere Bitte außerdem, dass ihr unbedingt beides lest. Die Infos im oberen Teil der Website, um zu wissen was faktisch gesehen getan werden kann und was eine Patellaluxation im Detail eigentlich bedeutet. Aber auch den Erfahrungsbericht, um sich im klaren darüber zu sein, was noch alles auf euch zukommen wird und wie genau eigentlich die Heilphase verläuft, sollte euer Hund tatsächlich operiert werden müssen. Diese Seite dient dabei als Informationsquelle zum Thema Patellaluxation Hund und ist angereichert mit vielen persönlichen Erfahrungen von betroffenen Hundehaltern. Die Infos auf dieser Seite stellen aber keine Anleitung zur Selbstdiagnose oder Behandlung von Krankheiten dar. Hundehalter sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Vierbeiners immer auch einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich und jeder Krankheitsverlauf ist anders. Dennoch findet ihr hier die wichtigsten Infos und Erfahrungen zur Patellaluxation Hund.

Patellaluxation Hund Infografik

Um die Patellaluxation beim Hund besser zu verstehen und die unterschiedlichen Stadien der Erkrankung richtig deuten zu können, gibt es hier nun eine passende Infografik. Diese informiert auf den ersten Blick darüber, was bei einer Patellaluxation eigentlich genau passiert und wie sich die verschiedenen Schweregrade im Detail unterscheiden. So lässt sich einfach und schnell herausfinden, wie weit die Patellaluxation beim eigenen Hund bereits fortgeschritten ist und was genau sich an der Kniescheibe verändert.

Die Patellaluxation Infografik darf gerne bei Facebook und in anderen Netzwerken geteilt werden. Auch auf eurem eigenen Blog dürft ihr sie veröffentlichen, solange immer ein Link auf diese Website als Quelle gesetzt wird.

Patellaluxation beim Hund erkennen

Die Patella (Kniescheibe) eines Hundes besteht aus einem scheibenförmig abgeflachten Knochen, der sich vor dem Kniegelenk befindet. Bei einer Kniescheibenverrenkung verbleibt die Patella nun aber nicht mehr an ihrem üblichen Platz, sondern springt immer wieder aus ihrer im Oberschenkelknochen befindlichen Gleitrinne heraus. Deshalb führt eine Patellaluxation bei Hunden oft auch dazu, dass die Tiere das betroffene Bein nicht mehr korrekt oder nur noch unter starken Schmerzen belasten können. Humpeln und gelegentliches aussetzen der Schritte, sind die typischen Anzeichen und klaren Symptome einer Patellaluxation beim Hund. Zunächst treten solche Merkmale kaum wahrnehmbar und nur gelegentlich in Erscheinung. Erst in späteren Stadien der Krankheit, machen sie sich im Gang des Hundes immer deutlicher bemerkbar und können vom Tier nicht länger versteckt werden. Dann ist Handeln gefragt, um dem Hund die andauernden Schmerzen so gut es geht zu ersparen und ihm möglichst schnell Linderung zu verschaffen. Hier noch einmal die wichtigsten Anzeichen für eine Patellaluxation beim Hund.

Patellaluxation Hund Merkmale

Patellaluxation Hund Ursachen

Eine Patellaluxation beim Hund geht häufig auf eine krankhafte Knochenveränderung oder auf Schwächen des Bindegewebes zurück. Einfluss auf eine Patellaluxation beim Hund haben dabei sowohl genetische, als auch umweltbedingte Ursachen, wie zum Beispiel eine falsche und unsachgemäße Haltung, sowie zu viel Bewegung im jungen Alter des Hundes. Auch die Fehlernährung über einen längeren Zeitraum, kann zu einer Patellaluxation beim Hund führen bzw. die Fehlstellung der Kniescheibe noch weiter begünstigen. Hier helfen die oben erwähnten Nahrungsergänzungsmittel überraschend gut, denn diese gleichen die Unterversorgung, gerade bei einer eher leichten Patellaluxation, mit wichtigen Nährstoffen aus. Oder anders gesagt: Statt einer schwierigen, risikoreichen und teuren Operation, reicht es bei vielen Hunden bereits aus, wenn entsprechende Nahrungszusätze gefüttert werden. Diese sorgen dafür, dass die Gelenke wieder mit allen notwendigen Stoffen versorgt werden, die Patella also problemlos und von allein zurück in die korrekte Position rutschen kann. Ein bisschen wie das Schmiermittel bei einer Tür, damit diese leise und leicht schließt. Die eigentliche Ursache, nämlich die Patellaluxation, bleibt dann zwar weiterhin erhalten, sie ist für den Hund aber nicht länger schmerzhaft und durch die gute Versorgung der Gelenke, bildet sich eine belastbare und haltbare Basis in Form von Knorpel. So ist das Knie besonders umfassend versorgt und die Patella kann schmerzfrei von allein wieder in ihre korrekte Position rutschen. Typische Ursachen für die Patellaluxation Hund findet ihr unten.

Knochenbedingte Patellaluxation

Zu den knochenbedingten Ursachen einer Patellaluxation beim Hund gehören die folgenden drei Punkte, die dabei auch noch recht typisch sind. Hier unterscheidet man vor allem die verschiedenen Arten einer Patellaluxation. Etwa eine die genetisch bedingt ist oder durch eine zu kleine Patella hervorgerufen wurde. Bei O- oder X-Beinen, handelt es sich um eine genetisch bedingte Fehlstellung der Hinterläufe, bei der die Kniescheibe in Bewegung immer wieder schräg durch die Rollfurche gezogen wird. Aufgrund der überdehnten Seitenbänder, springt die Kniescheibe bei O-Beinen dann aus ihrer Gleitrinne nach innen bzw. bei X-Beinen nach außen heraus. Schon bei der Geburt kann die Gleitrinne übrigens zu flach ausgebildet sein. Des Weiteren ist die Patella oft auch einfach zu groß, sodass sie nicht richtig zur Rollfurche passt. Knochenbedingte Patellaluxationen sind häufig auf unsachgemäße Züchtungen zurückzuführen, bei denen mangels Untersuchung und Kontrolle, Gendefekte verantwortungslos weitervererbt werden. Gerade bei den so beliebten Chihuahuas, gibt es unzählige dieser Qualzuchten. Leider entscheidet bei vielen Hundehaltern weiterhin nur die Optik, nicht die Gesundheit oder das Wesen des Tieres, weshalb skrupellose Vermehrer auch immer wieder ganz bewusst Defekte züchten oder sich einfach nicht richtig darum kümmern, diese vollständig zu vermeiden. Das Resultat solcher Zuchten sind dann häufig kranke Hunde, die unter anderem eine Patellaluxation aufweisen können.

Bindegewebs- Muskelschwächen Patellaluxation

Wenn die Muskulatur oder das Bindegewebe des Hundes unzureichend ausgebildet sind, kann die Funktionsfähigkeit von Bändern, Sehnen und Gelenkkapseln in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Kniescheibe findet dann keinen ausreichenden Halt mehr und springt heraus. Reine Bindegewebsschwächen führen aber selten zu einer Patellaluxation beim Hund. Der Bewegungsablauf wird bei Bindegewebsschwächen daher auch kaum beeinträchtigt. Trotzdem ist dies eine der theoretischen Möglichkeiten, die zu einer Patellaluxation führen können, auch wenn es häufig eher andere Ursachen dafür gibt.

Unfallbedingte Patellaluxation

Auch durch einen heftigen Unfall kann (vor allem bei größeren Hunden) eine schwerwiegende Patellaluxation verursacht werden. Unfallbedingte Kniescheibenverrenkungen treten allerdings überwiegend einseitig, also nicht auf beiden Beinen, sondern jeweils nur am verletzten bzw. betroffenen Hundebein auf. Ein kleineres Problem ist die Luxation dadurch allerdings nur bedingt. Da Unfälle zum Glück nicht allzu häufig vorkommen, ist auch die Patellaluxation aufgrund dessen nicht sehr weit verbreitet. Meistens wird eine Patellaluxation schlichtweg von den Eltern des Hundes vererbt und ist daher auf falsche bzw. fragwürdige Züchtungen zurückzuführen. Eine Schande, die sich allerdings nur dann in den Griff bekommen lässt, wenn Züchter ihre Hunde vernünftig, sorgfältig, sowie mit dem richtigen Verantwortungsbewusstsein untersuchen lassen, um entsprechende Fehler und Defekte bereits vorab festzustellen. Bei gesunden Züchtungen tritt eine Patellaluxation beim Hund übrigens deutlich seltener auf. Auch deshalb ist es so wichtig, seinen Hund von einem seriösen Züchtern zu holen.

Patellaluxation Hund Symptome

In vielen Fällen bleibt eine Patellaluxation beim Hund vollkommen symptomfrei. Die Kniescheibenverrenkung kann unter Umständen aber auch sehr starke Schmerzen auslösen. In besonders schweren Fällen kann die Belastbarkeit des Beins sogar so stark eingeschränkt werden, dass der Hund deutlich sichtbar lahmt und zeitweise gar nicht mehr richtig auftreten kann bzw. das Laufen vollständig verweigert. Eine Patellaluxation beim Hund ist also oft daran erkennbar, dass das Tier beim Laufen plötzlich humpelt bzw. eines der Beine schlagartig anhebt und mehrere Schritte auf drei Beinen weiter läuft. Der Hund will das betroffene Bein damit entlasten und die Folge ist ein, für die Patellaluxationen typischer, leicht hüpfender Gang, der meist nur wenige Schritte anhält, bevor dann alles wieder beim Alten ist. Zu den Symptomen einer unfallbedingten Patellaluxation zählen, neben den äußerlich deutlich erkennbaren Verletzungen, auch gerissene Gelenkbänder und Blutergüsse.

Patellaluxation Hund Diagnose

Die Diagnose einer Patellaluxation beim Hund erfordert eine umfangreiche und ausführliche tierärztliche Untersuchung. Das betroffene Bein wird dabei, sowohl im Liegen wie auch im Stehen, genauestens begutachtet und anschließend sorgfältig abgetastet. Der Tierarzt bewertet außerdem noch den Gang des Hundes und schaut sich diesen noch einmal gesondert an. Meistens bitten Tierärzte den Hundehalter darum, einmal in der Praxis mit ihrem Hund hin- und herzugehen. Hier empfiehlt es sich übrigens vorab bereits ein paar sehr aussagekräftige Momente mit dem Handy per Videoaufnahme festzuhalten, um dem Tierarzt dann genau diese Aufnahmen zeigen zu können. Da Hunde Verletzungen in fremden Umgebungen und unter Aufregung meistens zu verstecken versuchen, kann das Video in manch einem Fall Gold wert sein, da der Tierarzt nur im natürlichen Gang bestimmte Schwächen erkennt, die auf die Patellaluxation hindeuten oder auch ganz andere Ursachen offenbaren. So könnt ihr ihm zeigen was euch aufgefallen ist und er sieht den Hund in seiner natürlichen Umgebung, was die Diagnose einer Patellaluxation wiederum enorm erleichtert.

Eine Röntgenuntersuchung gibt weiterhin Aufschluss über das Ausmaß der Patellaluxation und hilft auch dabei die weitere Vorgehensweise zu klären, beispielsweise eine Operation oder die weiterführenden Therapie. Ein geschulter und verantwortungsvoller Tierarzt wird jedoch in der Regel erst dann Röntgen, wenn eine Operation kurz bevorsteht oder unvermeidbar ist, nicht aber während der ersten Untersuchung. Festgestellt wird eine Patellaluxation beim Hund lediglich durch das Abtasten, sowie durch gezielte Bewegungen am Bein, welches der Tierarzt umfangreich mit einigen Handgriffen und Beobachtungen prüft. Nur für eine bevorstehende Operation müssen Knochenbau etc. auf dem Röntgenbild genauer analysiert werden. Achtet darauf, denn ein Tierarzt der sofort Röntgen möchte, ist meist nicht sonderlich seriös und denkt wohl eher an das Geld verdienen, als an das Wohl eures Hundes. Ein seriöser Tierarzt hingegen, nimmt sich viel Zeit und klärt euch am Ende über den Grad der Patellaluxation auf. Möchte er sofort ein Röntgenbild anfertigen oder ist er nicht in der Lage euch den eigentlichen Schweregrad der Luxation zu nennen, stimmt meist etwas nicht und ihr solltet lieber noch einen anderen Arzt aufsuchen, um eine zweite Meinung einzuholen.

Patellaluxation Hund Grad 1-4

Die Patellaluxation beim Hund wird allgemein in vier verschiedenen Schweregraden diagnostiziert. Jeder Grad ist dabei unterschiedlich stark ausgeprägt. Die genaue Einstufung der verschiedenen Grade ist vor allem deshalb besonders wichtig, weil sich nach ihnen die notwendige Therapie und Behandlung des Hundes richten sollten. Ein vertrauenswürdiger Tierarzt stuft die Patellaluxation eures Hundes daher, nach genauem Abtasten, in einen der folgenden vier Grade ein.

Patellaluxation Hund Grad 1: Eine Patellaluxation Grad 1 liegt vor, wenn die Patella manuell aus der Gleitrinne gedrückt werden kann, diese jedoch vollkommen problemlos wieder zurückspringt und in der richtigen Position verbleibt. Grad 1 ist daher wenig dramatisch und eine Operation des Beines meist nicht notwendig. Damit die Gelenke gestärkt werden, empfehlen sich Nahrungsergänzungsmittel, die für die richtige Schmierung aller Gelenkteile sorgen und den Knorpelaufbau entsprechend begünstigen. Nur weil keine Operation notwendig ist, sollte die Patellaluxation Grad 1 nämlich nicht einfach ignoriert werden.

Patellaluxation Hund Grad 2: Bei einer Patellaluxation Grad 2 kommt es zu gelegentlichen Verrenkungen der Kniescheibe, wobei selbige im Normalfall aber selbständig, oder erst bei einer Bewegung der Hinterläufe, wieder in die korrekte Position zurückspringt. Auch hier reichen Nahrungsergänzungsmittel in der Regel noch vollkommen aus, um die Symptome abzuschwächen und manchmal sogar vollständig verschwinden zu lassen. Eine Operation kommt erst dann in Frage, wenn Zusätze nicht die gewünschte Wirkung zeigen, der Hund sichtbar unter starken Schmerzen leidet oder er die Lust am Laufen verliert. Meistens lindern die zusätzlichen Nährstoffe aber die Symptome ab und ermöglichen dem Hund so ein schmerzfreies Leben.

Patellaluxation Hund Grad 3: Eine Patellaluxation beim Hund in Grad 3 zeichnet sich durch eine andauernde Kniescheibenverrenkung aus, bei der das Schienbein deutlich erkennbar verdreht ist. Eine Streckung des betroffenen Beines ist dem Hund bei einer Grad-3-Erkrankung nicht mehr möglich. Durch manuellen Druck lässt sich die Patella jedoch wieder in die Gleitrinne verlagern, springt allerdings auch schnell wieder heraus. Hier wird oft zu einer Operation geraten. Vorab sollten natürlich zunächst konservative Mittel getestet werden, denn schon oft haben Tierärzte einen Grad fälschlicherweise diagnostiziert, sodass am Ende auf eine Operation verzichtet werden konnte. Auch Physiotherapie und Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung der entsprechenden Muskulatur und Gelenke, können eine Patellaluxation Grad 3 deutlich verbessern.

Patellaluxation Hund Grad 4: Eine Patellaluxation Grad 4 ist vorhanden, wenn sich die Kniescheibe des Hundes fast immer außerhalb der Gleitrinne befindet und sich auch nicht mehr manuell einrenken lässt, da Knochen und Gleitrinne bereits verschleißt und abgeflacht sind. Eine Operation scheint mehr als angebracht, da sie die Lebensfreude eures Vierbeiners deutlich steigern wird und seine Probleme meist vollständig beseitigt. Bei einer Patellaluxation Grad 4 sollte definitiv über eine Operation nachgedacht werden, um dem Hund wieder ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Beachtet hier bitte den persönlichen Erfahrungsbericht weiter unten, sowie die anderen Hinweise auf dieser Seite. Mit den Infos seid ihr bestens vorbereitet und wisst genau was nach der Operation und während der anschließenden Heilphase auf euch zukommt.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass eine Patellaluxation beim Hund nur in sehr schweren Fällen wirkliche Probleme bereitet und operiert werden sollte. Bevor also an eine teure und vor allem auch risikoreiche Operation gedacht wird, sollten immer erst die natürlichen Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert werden. Oft helfen diese bereits aus und nach einigen Monaten zeigt sich eine deutliche Besserung. Schlagen die Zusätze aber auch nach einem halben Jahr noch nicht wie gewünscht an, solltet ihr euch noch einmal mit eurem Tierarzt beraten. Eine Operation bringt allerdings auch immer ein eventuelles Trauma und eine sehr schmerzhafte Heilphase mit sich, in die der Hund massiv gepflegt werden muss und tatsächlich stark leidet. Auch die Narkose ist und bleibt ein Risiko. Sollte die Patellaluxation also nicht ganz so schlimm sein, kann immer erst eine Therapie ohne Operation eingeschlagen werden. Operiert werden kann schließlich immer noch, falls Nährstoffe und Physiotherapie nicht ausreichend wirken. Also lieber erst einmal ohne Operation probieren, als hinterher noch größere Probleme zu haben.

Hinweise zur Hundeversicherung

Zum Glück leben wir in Zeiten, in denen es entsprechende Hundeversicherungen gibt, die für derartige Fälle aufkommen. Auch die Operation einer Patellaluxation beim Hund, übernimmt daher im besten Fall die Hunde OP Versicherung oder die erweiterte Hundekrankenversicherung, je nachdem welche Hundeversicherung ihr abgeschlossen habt. Allerdings gibt es hier, je nach Versicherungsunternehmen und gewähltem Tarif, durchaus auch entsprechende Ausnahmen, wenn es um rassetypische Beschwerden geht. Hier könnt ihr euch über eine empfehlenswerte Hundeversicherung informieren und weitere Details erfahren. Da die Patellaluxation nämlich durchaus rassebedingt ist und durch falsche Züchtungen hervorgerufen werden kann, gibt es leider einige Hundeversicherungen, die solche Erkrankungen als spezielle Ausnahme ansehen und dies im Versicherungsschein auch entsprechend vermerkt haben. Wer sich genauer über das Thema Hundeversicherung informieren möchte oder eine Empfehlung sucht, klickt einfach auf den Link oben. Dort gibt es alles was ihr über das Thema Hundeversicherung wissen müsst, sowie viele Tipps und Hinweise. Die sind auch nötig, denn das Thema Hundeversicherung ist sehr komplex. Im Falle der Patellaluxation beim Hund ist eine Versicherung aber als sehr wertvoll zu betrachten, da sich die Kosten für eine Operation schon bei einem kleinen Hund (mit Vor- und Nachsorge, sowie folgender Psychotherapie ) locker auf über 1.500 Euro summieren können. Eine Hundeversicherung ist in diesem Fall also ein angenehmer Kostenschutz.

Patellaluxation Operation nicht immer notwendig

Auch wenn der Tierarzt eine Operation empfiehlt, ist dennoch etwas Zurückhaltung geboten. Häufig sind die Operationen, wie weiter oben schon erklärt, gar nicht zwingend notwendig. In vielen Fällen, vor allem bei einer leichteren Patellaluxation, helfen Nahrungsergänzungsmittel und/oder Physiotherapie bereits vollkommen aus, um die Gelenke wieder zu schmieren und die Symptome der Luxation fast vollständig zu beseitigen. Der Hund läuft dann meist wieder normal und eine risikoreiche (eine OP mit Betäubung ist bei Tieren immer noch ein großes Risiko), sowie recht teure Operation, ist so gar nicht mehr notwendig. Leider sehen viele Tierärzte hier anscheinend nur das Geld, nicht aber das Wohl des Hundes. Kein Wunder, denn eine Patallaluxation beim Hund wird häufig mit bis zu 800 Euro pro Bein operiert (zu den Kosten gibt es weiter unten noch ergänzende Informationen). Durch den entsprechend hohen Verdienst für den Tierarzt, wird selbige daher oft auch in Fällen empfohlen, in denen eine Operation nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Daher ist immer etwas Vorsicht geboten und vor allem auch eine zweite fachkundige Meinung einzuholen.

Zu den Kosten gesellen sich übrigens häufig noch weitere hinzu (Verbrauchsmaterial, Nachbehandlung) und je nach Tierarzt unterscheiden sich die Preise für die Operation zum Teil sehr stark voneinander. Hier würde ich empfehlen eine modern ausgestattete Praxis zu wählen, die neuwertige Geräte und entsprechende Erfahrung mit derartigen Operationen mitbringt. Vor allem aber sollte jeder Hundehalter immer eine zweite Meinung, bei einem weiteren Tierarzt des Vertrauens einholen. Nur so seid ihr bei ärztlichen Fragen ein wenig abgesichert und könnt die Diagnose des Tierarztes auf die Probe stellen. Einem Arzt blind zu vertrauen ist dagegen etwas heikel, denn auch Ärzte sind nur Menschen, die noch dazu oft unterschiedliche Ansichten und Meinungen vertreten. Wo der eine also eher konservativ zu Nahrungsergänzungsmitteln oder Psychotherapie rät, möchte der andere am liebsten alles sofort operieren. Hier hilft nur eigene Erfahrung und ein wenig Hintergrundwissen.

Beschäftigung trotz Patellaluxation

Ein Problem, welches betroffene Hundehalter nur zu gut kennen, ist, dass der Hund trotz Schmerzen den Drang zur Bewegung nicht verliert. Das bedeutet, dass ihr euren Vierbeiner auf der einen Seite zwar schonen müsst, er auf der anderen aber dennoch die artgerechte und auch notwendige Auslastung benötigt, damit es ihm gut geht und er entsprechend entspannt ist. Bei uns haben sich damals Intelligenzspielzeuge für Hunde als ziemlich effektiv erwiesen, um unsere Chihuahua-Hündin entsprechend zu beschäftigen und damit auch effektiv auszulasten. Inzwischen haben wir uns, auch krankheitsbedingt, eine regelrechte Sammlung an Intelligenzspielen zugelegt, sodass beim Spielen genügend Abwechslung geboten werden kann und nicht immer das gleiche Spielzeug angeboten werden muss. Auswahl gibt es jedenfalls mehr als genug und viele Intelligenzspielzeuge für Hunde sind wahre Kopfnüsse, die für die Vierbeiner sehr anstrengend zu meistern sind.

Durch die Kopfarbeit mit Intelligenzspielzeugen, wird der Hund also gezielt gefordert und ist letztendlich ebenso erschöpft und zufrieden, wie er es nach einem großen Spaziergang wäre. So reichen kleine Gänge, die das Knie schonen, meist vollkommen aus, solange nebenher noch Denkspiele, Tricks und allerlei andere Übungen absolviert werden. Die Alternative heißt hier also ganz klar Kopfarbeit statt Beinarbeit und das funktioniert bei uns auch hervorragend. Gerade nach der Operation wird eine gute Ablenkung benötigt, da der Hund voll mit Schmerzmitteln ist und dementsprechend auch schon wieder Springen und Rennen möchte, was direkt nach der Operation allerdings unbedingt untersagt werden sollte. Wer sich hier eine Sammlung mit Intelligenzspielzeug für Hunde aufbaut, entdeckt ganz neue Seiten an seinem Vierbeiner und beschäftigt ihn entsprechend, ohne dass er dabei Rennen oder Springen muss.

Therapie einer Patellaluxation beim Hund

Leichte Formen einer Patellaluxation können überwiegend konservativ, also ohne eine Operation behandelt werden. Zu den therapeutischen Maßnahmen gehören unter anderem das manuelle Einrenken und die Stabilisierung des Kniegelenks durch eine spezielle Schiene. Auch Physiotherapie für Hunde kann hier eine große Hilfe sein, vor allem um die richtigen Muskeln zu trainieren, die das Kniegelenk im besten Fall abstützen und damit wiederum deutlich entlasten können. Überhaupt sollte bei der Patellaluxation Hund auch der Rat eines Physiotherapeuten nicht unterschätzt werden. Das vergessen viele Hundehalter gerne mal und vertrauen blind ihrem Tierarzt, der mit der tatsächlichen Bewegung des Hundes aber oft weit weniger vertraut ist, als ein spezialisierter Physiotherapeut. Also ruhig vorab oder auch danach einen Physiotherapeuten für Hunde kontaktieren und ihn nach seiner Meinung oder nach einem gezielten Training zur Unterstützung fragen. Meistens gibt es hier zumindest ein oder zwei Übungen, die bei einer Patellaluxation von Vorteil sind und die auch bequem daheim absolviert werden können.

Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung

Zur Therapie einer Patellaluxation sollten in der Regel auch unbedingt die bereits mehrfach erwähnten Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden, da sie meist schon nach kurzer Zeit ihre Wirkung entfalten und sich allgemein positiv auf das Wohlbefinden des Hundes auswirken. Außerdem schaden sie dem Tier nicht, können also auch zur Vorbeugung von möglichen Erkrankungen des Bewegungsapparates gegeben werden, oder um die bestmögliche Nährstoffversorgung zu gewährleisten. Für besonders kleine Hunde oder besser gesagt für Hunde bis maximal zehn Kilogramm, nehmt ihr am besten die CaniMove Gelenktabletten für kleine Hunde. Für alle anderen Hunde bis maximal vierzig Kilogramm Gewicht, nehmt ihr die CaniMove Gelenktabletten für große Hunde. Beide Packungen gibt es natürlich auch noch im deutlich günstigeren Doppel- oder Dreierpack, was sich empfiehlt, da Nahrungsergänzungsmittel dauerhaft gegeben werden und daher immer genügend auf Lager sein sollten. Je nach Gewicht, passt ihr die jeweilige Dosis dann noch entsprechend an. Hunde bis fünf Kilogramm bekommen beispielsweise eine halbe Tablette und besonders große Hunde entsprechend mehr. Genaue Angaben dazu, sind auf der Verpackung zu finden.

Die Gelenktabletten können dabei einfach über das Futter des Hundes gestreut werden. Wer möchte, kann selbige natürlich auch ganz direkt verabreichen oder sie mit etwas Leberwurst geben. Die meisten Vierbeiner haben allerdings sowieso keine großen Probleme mit der Einnahme, vor allem dann nicht, wenn sie über dem Futter zerbröselt werden. Viele Betroffene Hundehalter, mit einem Patellaluxation geplagten Hund, schwören jedenfalls darauf und sind der Meinung, dass die Tabletten als Therapiemaßnahme bestens geeignet sind und schon nach kurzer Zeit eine Veränderung sichtbar wird. Uns ging es damals übrigens recht ähnlich, sonst würden wir selbige hier auch gar nicht weiterempfehlen. Die Nahrungszusätze sind in der Community und auf dem Hundeplatz einfach echte Geheimtipps geworden und gelten als wichtigste Maßnahme, wenn eine Patellaluxation beim Hund ohne teure und gefährliche Operation behandelt werden soll. Durch die ideale Nährstoffversorgung, mit der Hilfe der Tabletten, verschwindet der Schmerz meist vollständig, die Gelenke sind bestens geschmiert und die Problematik des Beines macht sich kaum bis gar nicht mehr bemerkbar. Wer seinem Hund helfen möchte, mit der Patellaluxation besser zurechtzukommen, sollte zunächst also unbedingt eine Behandlung mit Gelenktabletten vorziehen, bevor er sich für eine andere, gefährlichere Maßnahmen bzw. eine Operation entscheidet. Allerdings dauert es durchaus ein paar Wochen oder Monate, bevor die Zusätze ihre Wirkung entfalten und eine Veränderung sichtbar wird. Hier ist also etwas Geduld gefragt.

Hinweis: Auch der Tierarzt möchte euch vor und nach der Operation Nahrungsergänzungsmittel, Tabletten oder spezielle Leckerlies verkaufen. Diese enthalten normalerweise exakt dieselben Stoffe (MSM, Glucosamin, Grünlippmuschelextrakt) wie die hier erwähnten Tabletten, welche die Gelenke und die Heilung entsprechend unterstützen sollen. Leider kosten diese Mittelchen vom Tierarzt aber weit mehr und enthalten meist auch noch zusätzliche, oft sogar ungesunde Füllstoffe (Getreide). Falls ihr also nicht über eine Hundekrankenversicherung verfügt, die Medikamente von eurer Hundeversicherung also nicht übernommen werden, empfehlen wir euch die CaniMove Tabletten. Die enthalten was angeben ist und haben sich bereits bewiesen.

Patellaluxation Operation sinnvoll?

Springt die Kniescheibe des Hundes trotz aller Therapieversuche immer wieder aus ihrer Gleitrinne heraus und helfen auch die Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr weiter, kann eine Patellaluxation Operation zwingend notwendig werden, um Schäden an den Kniegelenken zu vermeiden. Vorrangiges Ziel der Operation ist dabei die Stabilisierung der Kniescheibe in ihrer Ausgangsposition z.B. durch eine Vertiefung der Gleitrinne und/oder mit Hilfe von Drähten. Möglich sind bei einer Operation auch weiterführende Eingriffe, wie die Straffung der Gelenkkapsel oder die Korrektur von Achsenfehlstellungen. Notwendig wird eine Patellaluxation Operation prinzipiell immer dann, wenn Nahrungsergänzungsmittel und Physiotherapie keine Wirkung zeigen bzw. der Hund sichtbare Schmerzen leidet und durch die Patellaluxation etwas von seiner Lebensfreude verliert. In solch einem Fall ist die Operation das einzig Richtige, weil es ihm danach deutlich besser gehen wird. Auch bei besonders großen und schweren Hunderassen, kann eine Operation zwingend notwendig werden, da in der Bewegung zu viel Gewicht auf dem Knie lastet. Allerdings ist die Patellaluxation eher typisch für besonders kleine Hunderassen und bei großen Hunden daher glücklicherweise nur selten vorzufinden.

Die Operation ist sinnvoll wenn...

Patellaluxation Operation NICHT sinnvoll?

Bevor die Entscheidung für oder gegen eine Operation fällt, sollten unbedingt zwei oder vielleicht sogar drei Tierärzte konsultiert werden, die sich jeweils einen eigenen Eindruck verschaffen können. Am besten Spezialisten bzw. Orthopäden. So ist es durchaus schon vorgekommen, dass der Tierarzt von nebenan eine Patellaluxation diagnostizierte, ein anderer diese Diagnose aber gar nicht teilen konnte, woraufhin ein weiterer plötzlich wieder zur Operation drängte (siehe auch Hinweise im persönlichen Erfahrungsbericht weiter unten). Kleine Hunderassen sollten bei Schmerzfreiheit, wenn möglich nicht operiert werden, da die Nebenwirkungen einer Operation häufig schwerer wiegen als die Beeinträchtigungen durch die Patellaluxation selbst. Auch bei älteren Hunden, eventuell mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, ist immer erst genaustens abzuwägen, welche Nebenwirkungen auftreten könnten und ob deshalb nicht eine konservative Behandlung ohne Operation vorzuziehen ist. Genau so verhält es sich auch bei besonders jungen Hunden, denn auch da sollte auf gar keinen Fall zu voreilig operiert werden. Wegen der sich noch im Wachstum befindlichen Knochen, zeigt eine Operation bei Junghunden möglicherweise keinen nachhaltigen Erfolg und muss im Alter dann noch einmal wiederholt werden. Geringfügige Fehlstellungen können darüberhinaus, bei richtiger Ernährung und ausreichendem Auslauf, noch herauswachsen, ohne dass es dafür einer Operation bedarf. All das gilt es zu beachten, wenn über eine Operation nachgedacht wird.

Ob die Patellaluxation Operation sinnvoll ist oder nicht, entscheiden auch immer die Umstände und der jeweilige Einzelfall. Von vorbeugenden Operationen wird natürlich abgeraten. Zur Vorbeugung machen Nahrungsergänzungsmittel viel mehr Sinn, die hier wirklich dafür sorgen, dass die Gelenke dauerhaft gut versorgt sind und die Symptome nach und nach verschwinden oder zumindest abgeschwächt werden bzw. gar nicht erst auftreten, wenn die Zusätze schon von Anfang an als Vorbeugende Maßnahme gegeben werden. Zu beachten ist bei der Entscheidung immer, dass ein gelegentliches Anheben des Beines nicht zwangsläufig auf Schmerzen des Hundes, sondern eventuell auf eine nur kurzfristige, jedoch vollkommen schmerzfreie Gelenkblockade hinweist. Also bitte nicht sofort in Panik geraten und Hals über Kopf handeln, sondern eine Patellaluxation Operation mit all ihren Risiken ganz in Ruhe mit dem Tierarzt des Vertrauens besprechen und abklären was in dem entsprechendem Fall wirklich Sinnvoll ist. Auch hier zeigt sich wieder wie wichtig ein Tierarzt ist, dem ihr wirklich vertrauen könnt. Doch selbst wenn ihr ihm vertraut, holt immer eine zweite Meinung ein. Zwei Tierärzte sehen nun einmal mehr als einer.

Zusammengefasst ist stets eine konservative Behandlung mit Hilfe der erwähnten Nahrungsergänzungsmittel vorzuziehen. Die Gelenktabletten sollten ebenfalls unbedingt für einige Monate getestet werden, bevor überhaupt an eine Operation gedacht wird. Kommt es dann doch zu einem Eingriff, unterschätzt die Kosten bitte nicht, die solch eine OP nach sich zieht. Viele Tierärzte nennen die Preise beispielsweise ohne Steuern, ohne Verbrauchsmaterial und ohne die notwendigen Nachbehandlungen, einfach weil es dann deutlich günstiger klingt. Ebenfalls nicht unterschätzen und vergessen solltet ihr den Pflegeaufwand nach der Operation, der von Tierärzten ebenfalls gerne mal heruntergespielt wird. In der Realität darf der Hund nach so einer Operation aber auf gar keinen Fall springen (ständige Beobachtung ist angesagt), kann nicht richtig laufen und leidet unter Umständen unter sehr starken Schmerzen, die nur mit einem Schmerzmittel in den Griff zu kriegen sind, welches wiederum Erbrechen und Schlimmeres auslösen kann. Das ist weder ein Spaß, noch einfach so nebenbei zu erledigen und sollte von euch entsprechend ernst genommen werden. Alleine den Hund so zu sehen, belastet die eigene Psyche enorm, je nachdem wie nah ihr eurem Vierbeiner steht.

Die Operation ist NICHT sinnvoll wenn...

Kosten einer Patellaluxation Operation

Die Patellaluxation Operation beim Hund hat einen Kostenfaktor von ungefähr 800 Euro pro Bein, je nachdem welche Gebühren der jeweilige Tierarzt veranschlagt und wie komplex der Einzelfall ist bzw. was sonst noch für akute Beschwerden vorliegen. Mal ist es etwas mehr, mal deutlich weniger, aber 500 bis 1000 Euro sollten definitiv eingeplant werden, auch weil noch Folgekosten und Verbrauchsmaterialkosten hinzukommen. Der Tierarzt nennt die Behandlungskosten außerdem oft ohne Mehrwertsteuer (weil es günstiger klingt), fragt also immer noch einmal nach, ob die genannte Summe wirklich dem Endpreis mit Steuern entspricht. So seid ihr auf der sicheren Seite und erlebt später keine böse Überraschung. Wer versichert ist und dementsprechend eine Hunde OP Versicherung oder Hundekrankenversicherung für seinen Hund abgeschlossen hat, sollte bei einer Patellaluxation vorab unbedingt prüfen, ob die Kosten vollumfänglich von der Hundeversicherung übernommen werden. Häufig sind rassetypische Erkrankungen, gerade bei Kleinhunden, als Ausnahme speziell von der Hundeversicherung geregelt, oder sie werden nur zum Teil erstattet. In diesem Fall also unbedingt vorher nachfragen, bevor hinterher die böse Überraschung kommt. Doch keine Sorgen, die meisten Versicherungen übernehmen die Kosten inzwischen anstandslos, ihr solltet eben nur vorab darauf achten und euch entsprechend informiert haben.

Maßnahmen vor der Patellaluxation Operation

Vor der eigentlichen Patellaluxation Operation darf euer Hund nichts fressen. Auf nüchternen Magen soll er sein, ihr kennt das sicherlich auch selbst vom Arzt. Steht eine Operation an, gibt es am Abend zuvor also keinerlei Leckereien mehr und auch am Morgen vor der Operation nicht. Bitte auch darauf achten, dass keine kleinen Leckerlies gefüttert werden (auch nicht von der Oma) und in der Küche kein saftiges Steak vom Teller fällt, nicht einmal kleinere Reste. Nehmt die Nüchternheit nicht auf die leichte Schulter, denn es ist tatsächlich sehr wichtig, dass der Hund vor dem Eingriff einen leeren Magen hat. Unter anderem deshalb, weil die Narkose zum Erbrechen führen kann, was bei vollem Magen schnell lebensgefährlich wird, aber auch weil Verdauungsprozesse im Magen Einfluss auf den Kreislauf und die Körperfunktionen des Hundes haben. Also wirklich daran halten und weder Futter noch Snacks geben. Selbst wenn eine Narkose heutzutage fast alltäglich wirkt, birgt sie immer noch ein enormes Risiko. Auch deshalb solltet ihr euch nicht leichtfällig für eine Patellaluxaiton Operation entscheiden, sondern vorher wirklich umfangreich über deren Notwendigkeit nachdenken.

Ablauf einer Patellaluxation Operation

Normalerweise bringt ihr euren Hund am frühen Morgen zum Tierarzt. Dort werdet ihr gefragt, ob ihr beim Einleiten der Narkose dabei sein möchtet oder lieber nicht. Bedenkt diese Entscheidung vorab, da der Hund, wenn er in die Narkose gelegt wird, quasi vor euch stirbt. So sieht das Ganze zumindest aus und wir kennen den ein oder anderen, der dabei förmlich zusammenbrach, weil der Anblick so schrecklich wirkte. All das kann wirklich hart werden, überlegt euch daher bitte ganz genau, ob ihr beim Einleiten der Narkose dabei sein möchtet. Nachdem der Hund in Narkose gelegt wurde, seid ihr soweit fertig und verlasst den Tierarzt wieder, der sich nun allein und hinter verschlossenen Türen, um die eigentliche Patellaluxation Operation kümmert. Was folgt ist Angst, denn euer Hund kann sterben, sollte etwas schiefgehen.

In der Regel bekommt ihr nach der Operation einen kurzen Anruf aus der Praxis, damit ihr wisst, ob alles gut verlaufen ist und damit ihr euch keine Sorgen machen müsst. Meist nennt euch der Tierarzt oder die Sprechstundenhilfe dann auch noch einen ungefähren Zeitpunkt, zu dem ihr den Hund wieder abholen dürft. Es ist allerdings immer ratsam, ihn erst einmal einige Stunden zur Beobachtung beim Tierarzt zu lassen, damit er dort kontrolliert aufwachen und sich von der Narkose der Patellaluxation Operation erholen kann. Achtet außerdem darauf eine Box bzw. eine bequeme Tasche dabei zu haben, damit der Hund während der Fahrt nach Hause in Ruhe weiterschlafen kann, zumindest aber keine unangenehmen Erschütterungen wahrnehmen muss. Er hat einen massiven Eingriff hinter sich, eine starke Betäubung und ist durch die Schmerzmittel sehr wahrscheinlich noch vollkommen benebelt, behandelt ihn also auch so und sorgt entsprechend vor. Viel mehr wird nun erst einmal nicht passieren, da euer Vierbeiner einfach erledigt ist und nun viel Schlaf und Ruhe benötigt, um wieder zu Kräften zu kommen. Wie es anschließend weitergeht, erfahrt ihr weiter unten im ausführlichen Patellaluxation Erfahrungsbericht und in den weiteren Absätzen.

Nachsorge einer Patellaluxation Operation

Die Nachsorge der Patellaluxation Operation ist entsprechend der Anweisungen des Tierarztes durchzuführen. Nach dem operativen Eingriff, muss das Kniegelenk erst einmal für gute sechs Wochen geschont werden. Treppensteigen und wildes Herumtoben sind daher absolut tabu. Von Vorteil sind eventuell Maßnahmen, die dem zusätzlichen Muskelaufbau dienen, wie zum Beispiel Schwimmen, welches oft auch als Teil einer nachfolgenden Physiotherapie angeboten wird, aber keinesfalls Pflicht ist. Physiotherapeutische Maßnahmen erhalten aber die Beweglichkeit des operierten Knies und unterstützen den gesunden Heilungsprozess. Bei Schmerzen kann der Tierarzt auch weitere Schmerzmittel verschreiben. Manchmal muss er das auch, weil im Nachhinein Probleme auftreten, die die Heilphase in die Länge ziehen.

Nahrungsergänzungsmittel, wie die erwähnten Tabletten von CaniMove, dienen auch nach der Operation als Hilfsmittel, um den Aufbau und Schutz des Kniegelenk-Knorpels etc. zu begünstigen. So wird sichergestellt, dass das die richtigen Nährstoffe in ausreichender Menge vorhanden sind und alles perfekt abheilt. Nahrungszusätze sind bei einer Patellaluxation daher eigentlich immer anzuraten. Manchmal verschreibt der Tierarzt ganz ähnliche Präparate, die dann aber oft teurer sind und leider auch Füllstoffe enthalten. Allgemein stärken die Zusatzstoffe einfach die Knochen und Gelenke und können von Fall zu Fall viel bewirken, egal ob vor oder nach der Patellaluxation Operation.

Alles in allem wird der Hund nach der Operation auf langsamen, kurzen Spaziergängen bewegt. Bewegung ist während der Heilphase nämlich durchaus wichtig, darf aber nur sehr ruhig und kontrolliert, also vor allem an der Leine stattfinden. Geht dabei bewusst langsam, damit das Bein sauber gestreckt und belastet wird. Erst nach ungefähr sechs Wochen ist alles soweit verheilt, dass größere Belastungen nicht gleich in einer Katastrophe enden. Dann sollte der Tierarzt allerdings zunächst noch einen Blick auf euren Hund und das betroffene Bein werfen, um sein Okay zu geben, bevor der Vierbeiner wieder vollkommen normal bewegt werden darf. Stellt euch allgemein aber auf viel Pflege und Kontrolle ein, denn der Hund will zu früh, zu viel, sodass ihr ihn ständig beobachten und bremsen müsst, wenn er es mal wieder übertreibt oder zu sehr aufdreht. Das passiert zwangsläufig, da der Hund durch die Schmerzmittel kein Gefühl für seine Verletzung hat. Bei kleinen Hunden ist außerdem selbst das von der Couch springen schon ein Problem, weshalb ihr sie jederzeit im Blick behalten solltet. Einmal falsch gelandet, schon macht es »knack« im Knie. Die Heilphase nach der Operation ist also geprägt von permanenter Kontrolle, damit es nicht zu einem solchen Zwischenfall kommt.

Vorbeugende Maßnahmen zur Patellaluxation

Gegen eine Patellaluxation Hund sind grundsätzlich erst einmal verschiedene vorbeugende Maßnahmen denkbar. Bereits im Welpenalter sollten Tierhalter, insbesondere bei großen Hunderassen, beispielsweise darauf achten, dass der Hund seine Gelenke nicht übermäßig stark beansprucht. Auch die Vermeidung von Übergewicht, trägt viel dazu bei, dass sich die Gelenke des Hundes nicht zu stark abnutzen und keinen unnatürlichen Belastungen ausgeliefert sind. Ebenso unterstützen die bereits mehrfach erwähnten Gelenktabletten dabei, den Gelenken jederzeit eine ausgewogene Nährstoffversorgung zu liefern. Liegt bereits eine Patellaluxation beim Hund vor, so empfiehlt sich außerdem eine möglichst zeitnahe Untersuchung durch den Tierarzt. Eine von Anfang an hochwertige Ernährung trägt natürlich ebenfalls dazu bei, dass der Hund rundum gesund ist und vor allem auch bleibt.

Behandlung einer Patellaluxation ohne Operation

Hunde, auch die ganz kleinen, verfügen über einen großen Bewegungsdrang. Die Lebensfreude der treuen Begleiter steht im direkten Zusammenhang mit ihrer Beweglichkeit. Hundehalter unterstützen daher bereits vorbeugend die Gesundheit der Hundegelenke, durch eine regelmäßige Zufuhr von wichtigen Nährstoffen über das Futter. Die von Hundehaltern gerne verwendeten Nahrungsergänzungsmittel haben sich nicht nur bei der Vorbeugung einer Patellaluxation, sondern auch bei der Behandlung von Gelenkschäden, mehr als bewährt. Im Alltag empfiehlt es sich also, die Gelenktabletten direkt im Futter zu verteilen. So merkt euer Hund nichts davon und kann sich auch nicht an deren Geschmack stören, da sie manchmal etwas bitter sind oder unangenehm riechen. Wer bei einer Patellaluxation keine Operation riskieren will, kommt um Nahrungsergänzungsmittel jedenfalls nicht herum. Wer Barft (also rohes Fleisch füttert) wird die Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln allerdings sowieso schon gewohnt sein, denn für Barfer ist die gezielte Zufütterung mit wichtigen Nährstoffen gar nichts Besonderes mehr. Das sollte sie aber auch für andere Hundehalter nicht sein, denn Dosenfutter (oder schlimmer noch Trockenfutter) ist ebenfalls eher als Fast Food für einen Hund anzusehen und gewährleistet daher auch nur selten eine ausreichende Nährstoffversorgung.

Was ist MSM und Glykosamin?

Die bekannten und oft sehr hilfreichen CaniMove Gelenktabletten enthalten verschiedene Wirkstoffe, wie beispielsweise Glucosamin, welches für eine optimale Versorgung des Gelenkknorpels zuständig ist und die Bildung der Gelenkschmiere unterstützt. Außerdem helfen die Nahrungsergänzungsmittel bei der Reduzierung von Schmerzen, die durch Gelenkdefekte verursacht werden können. Durch Anreicherung mit Methyl-Sulfinyl-Methan (MSM), einer natürlichen Schwefelverbindung, entfalten die Gelenktabletten auch eine entzündungshemmende Wirkung. Außerdem ist der bekannte Wirkstoff Glykosaminoglykane enthalten, der aus der neuseeländischen Grünlippmuschel gewonnen wird. Der bekannte Naturstoff sorgt dafür, dass die Hundegelenke stets über eine ausreichende Menge an Gelenkschmiere verfügen und der Gelenkknorpel so optimal mit Nährstoffen versorgt werden kann. Ein Rundum gelungener Mix für gesunde Hunde also. Allgemein enthalten die CaniMove Gelenktabletten eine sinnvolle Mischung, um den betroffenen Hunden eine bestmögliche Beweglichkeit zu garantieren. Außerdem reduzieren selbige auch den meist sehr schmerzhaften Gelenkverschleiß. Mit den Nahrungszusätzen lassen sich nicht nur risikoreiche und teure Gelenkoperationen vermeiden, sie helfen dem Hund häufig auch dabei wieder deutlich vitaler zu werden, sorgen vor und reduzieren die Symptome einer Patellaluxation beim Hund zum Teil enorm. Der ideale Futterzusatz also, um derartige Erkrankungen schon von Anfang an vorzubeugen und dem eigenen Hund ein Stück Lebensfreude zurückzugeben. Die Tabletten können zerbröselt über das Futter, zur Vorbeugung und zur Behandlung von Gelenkkrankheiten gegeben werden.

Hüftgelenksdysplasie (HD) bei Hunden

Hunde aller Rassen sind außerdem von der Hüftgelenksdysplasie (HD) betroffen. HD bei Hunden tritt besonders häufig bei großwüchsigen Tieren auf. Nicht nur genetische Ursachen liegen einer HD zugrunde, auch eine falsche Ernährung (wie durch das minderwertige Trocken- bzw. Nassfutter) trägt zur Entwicklung der HD bei Hunden entscheidend bei. Sowohl zur Vorbeugung einer Hüftgelenksdysplasie, als auch zur weiteren Behandlung betroffener Tiere, sollten die Tipps und Tricks auf dieser Seite unbedingt beherzigt und befolgt werden. Das Thema HD ist allerdings wieder ein ganz anderes und kann an dieser Stelle daher auch nicht ganzheitlich behandelt werden.

Patellaluxation Hund Erfahrungen

Bei unserer Chihuahua-Hündin war der Fall mit der Patellaluxation leider nicht ganz so schnell klar, wie wir uns das gewünscht hätten, doch das lag zum Großteil einfach an unvernünftigen und schlichtweg ungeschulten Tierärzten. Im Großen und Ganzen durchlebten wir mit der Kleinen eine regelrechte Tierarzt-Odyssee, die erst nach jahrelangen Torturen eine vernünftige Diagnose und korrekte Heilung hervorbrachte. Doch eben weil dieser Weg so lang und schwierig war, konnten in dieser Zeit eine ganze Menge Erfahrungen gesammelt werden. Wir erfuhren Fakten, die im Internet oft ganz anders dargestellt wurden und erfuhren von Details über Tierärzte, die kaum zu glauben sind. Allgemein gibt es einfach sehr viele Fehlinformationen bezüglich der Patellaluxation Hund, die außerdem immer wieder auftauchen und nachgeplappert werden. Genau deshalb wurde diese Informationsseite auch in zwei Teile zerlegt. Oben die klassischen Fakten, unten die ganz persönlichen Patellaluxation Hund Erfahrungen, mit vielen Details. Die Seite selbst entstand übrigens, weil auch wir zunächst durch diesen Irrgarten an Fehlinformationen wandelten und erst viel zu spät die wahren Fakten erfuhren und dann wiederum wichtige Erfahrungen machen mussten. Wer also an rein sachlichen Informationen bezüglich der Patellaluxation Hund interessiert ist, findet weiter oben alles was er wissen muss. Wer dagegen an persönlichen Erfahrungen und dem Weg unserer Hündin, mitsamt Therapie und einer aufwendigen Operation interessiert ist, liest nun einfach weiter, um die ganze Geschichte zu erfahren. Wir hoffen wir können betroffenen Hundehaltern damit ein wenig helfen.

Ein langer Weg bis zur Erkenntnis

Die Leidensgeschichte unserer Chihuahua-Hündin zog sich lange hin. Auch wenn wir als erfahrene Hundehalter schon im Welpenalter kleine Auffälligkeiten bemerkten und ihre Hinterbeine immer etwas instabil wirkten, alle Anzeichen also auf eine vererbte Patellaluxation hindeuteten, so war dies keinesfalls so offensichtlich, dass wir sofort zum Tierarzt gelaufen wären oder es tatsächlich klar war. Erst mit ungefähr zweieinhalb Jahren wurde deutlich sichtbar, dass mit ihrem Knie etwas nicht stimmte. Sie lief auf Spaziergängen nicht mehr so richtig mit, hob alle zehn Meter mal das rechte Beinchen an, hüpfte dann auf drei Beinen, ein oder zwei Schritte voraus, um anschließend wieder zu laufen als wäre nichts gewesen. Typische Anzeichen einer Patellaluxation Hund also. Als das klar war und keine Besserung in Sicht war, machten wir uns auf in die Tierklinik. Wir wollten nicht zu irgendeinem Tierarzt, sondern zu einem Profi, jemanden der weiß was er tut und eine gewisse Routine hat. So war zumindest der Gedanke hinter dieser Entscheidung.

Keine Hilfe in der Tierklinik

Mit dem Besuch in der Tierklinik machten wir den ersten großen Fehler. Nach längerer Wartezeit (trotz Termin) kamen wir an die Reihe. Der Arzt sprach wenig, fummelte an den Beinen unserer Hündin herum und tastete dabei auch die Kniescheibe ab. Am Ende war die Diagnose: Ja, sie hat eine mehr oder minder schlimme Patellaluxation, doch operieren würde er diese noch nicht. Einfach laufen lassen und falls die Aussetzer (also das ständige anheben des Beines beim Laufen) schlimmer würden, sollten wir noch einmal wiederkommen. Er nannte uns weiterhin auch keinen Grad der Patellaluxation (selbige wird in vier verschiedenen Schweregraden diagnostiziert) und gab ansonsten auch keine weiteren Hinweise. Kurzum: Der Besuch in der Tierklinik war eine echte Enttäuschung. Mit dem Wissen, dass unser Hund eine leichte Patellaluxation hatte, verließen wir daher die Klinik. Tipps oder Möglichkeiten einer Behandlung, bekamen wir keine, überhaupt fühlten wir uns nicht besonders gut aufgehoben. Einfach abwarten, war die abschließende Aussage des Tierarztes. Nicht gerade sehr hilfreich. Zum Glück waren und sind wir sehr erfahrene Hundehalter, sodass wir die Tierklinik als nicht sonderlich professionell abstempeln konnten und uns auf die Suche nach echter Hilfe machten.

Nahrungsergänzungsmittel für die Gelenke

Nach dem Besuch in der Tierklinik, waren wir trotz allem erst einmal etwas niedergeschlagen. Wir wussten schließlich genau, dass das Laufen dem Hund hin und wieder Schmerzen bereitete, konnten aber nichts dagegen tun, bekamen vom Tierarzt keine weiteren Tipps oder Empfehlungen. Mit Haltern von betroffenen Hunden fanden wir im Gespräch dann heraus, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel sich positiv auf eine Patellaluxation auswirken. Zwar funktioniere dies nicht in jedem Fall und bei jedem Grad einer Luxation, doch allgemein wurden gute Erfahrungen mit Gelenktabletten und den darin enthaltenen Nahrungszusätzen gemacht, auch zur Vorbeugung und zur Pflege der Hundegelenke. Daraufhin hörten wir uns immer mehr ganz gezielt um und fanden Glucosamin, MSM und Grünlippmuschelextrakt als wirkende Faktoren heraus. Also testeten wir verschieden Präparate, Kapseln und Pülverchen. Viele davon waren sehr teuer und meist waren sie in einer Kombinationen nötig, doch so richtig gut halfen schlussendlich eigentlich nur die CaniMove Gelenktabletten, die wir seitdem auch gerne und bei jeder Gelegenheit weiterempfehlen. Nach einiger Zeit besserte sich der Zustand unserer Hünding dann, das Laufen fiel ihr deutlich leichter und allgemein wirkte sie inzwischen auch wieder lebensfroh und glücklich. Erleichterung machte sich breit. Statt einer Operation gab es Nahrungsergänzungsmittel, die wir einfach unter das Futter mischen konnten. Ein gutes Zeichen, nach all den Rückschlägen bisher.

Der Ausrutscher der alles zunichte machte

Nun verging die Zeit wie im Flug und die Zusätze im Futter halfen dem Hund tatsächlich auffällig gut. Es dauerte ein paar Wochen, schon war eine echte Besserung zu sehen. Unsere Kleine lief wieder gerne mit, erfreute sich des Lebens und war, dank der Gelenktabletten, anscheinend auch weitgehend schmerzfrei. Allgemein war einfach zu sehen, dass das Bein wieder mehr genutzt wurde und sich unsere Hündin deshalb aktiver bewegen konnte. Zumindest in der ersten Zeit war dies so, denn nach ca. zwei Jahren wurde es dann doch wieder schlimmer und die Patellaluxation war erneut deutlich sichtbar, das Humpeln nahm wieder zu. Hier kam es nun leider zu einem Zwischenfall mit einem großen Hund, bei dem unsere Kleine ausrutschte, woraufhin sie so starke Schmerzen bekam, dass sie nicht mehr springen wollte und bei jedem Anfassen und Hochheben laut aufschrie. Schrecklich, auch für uns selbst, doch woher es kam, konnten wir leider nicht ohne weiteres feststellen, zumal der Schmerz bereits einen Tag danach wieder verschwand. Natürlich lag die Vermutung nahe, dass es wieder das Knie war. Also machten wir erneut einen Termin, diesmal allerdings bei einem anderen Tierarzt. Die Tierklinik hatte uns leider so gar nicht gefallen und da uns der Arzt dort nicht einmal den Grad der Patellaluxation nennen konnte, hatten wir auch keinerlei vertrauen mehr. Also suchten wir uns einen Tierarzt aus, der sogar spezialisiert auf Gelenke war und auch entsprechende Zuchtuntersuchungen vornahm. Gesagt getan, schon hatten wir einen Termin und hofften darauf, endlich eine klare Diagnose zu erhalten.

Eine alptraumhafte Tierarzt-Odyssee

Doch wir würden es nicht »Tierarzt-Odyssee« nennen, wenn nicht genau das daraus geworden wäre. Nachdem der Arzt in der Tierklinik eine leichte Patellaluxation beim Hund diagnostiziert hatte, ansonsten aber keinen guten Eindruck hinterließ, hieß es bei diesem Tierarzt nun, dass unser Chihuahua garantiert keine Patellaluxation hat. Er könne keine Patellaluxation feststellen, sagte er ganz trocken, daher teile er die Meinung seines Kollegen auch nicht. Auch nach erneutem abtasten, auf unsere Bitte hin, änderte sich seine Meinung nicht im Geringsten. Zunächst waren wir eigentlich erleichtert, doch das Humpeln war weiterhin vorhanden und der Aufschrei mit den Schmerzen, stand auch noch im Raum. Schließlich waren wir nur wegen diesem zum Tierarzt gekommen. Laut dem Arzt wären das sehr wahrscheinlich Rückenschmerzen und weil dort alles verspannt ist, würde sie wiederum humpeln. Das klang für uns zwar dezent unlogisch, da die Rückenschmerzen aus unserer Sicht nur das Ergebnis der Schonhaltung waren, aber was sollten wir tun, es war nur die persönliche Meinung und wir sind keine Tierärzte. Irgendwo muss man schließlich jemanden vertrauen, der sich mit dem Thema auskennen sollte, der es gelernt hat und der Hilfe leisten kann. Sich als Besserwisser aufzuspielen, nur weil man Bücher liest und mit Hunden aufgewachsen ist, bringt einem in solch einen Fall schließlich nicht weiter. Leider war genau das ein großer Fehler, doch dazu später mehr.

Statt Hilfe gab es jedenfalls Schmerzmittel, die natürlich nicht im geringsten halfen. Beim nächsten Besuch stärkte er mit einer Art Anabolika die Muskeln und beim dritten Mal wurde der Hund dann für viel Geld Geröntgt. Selbst auf diesen Aufnahmen war laut dem Tierarzt aber keine Patellaluxation zu erkennen. Das versicherte er uns sogar noch einmal auf erneute Nachfrage. Inzwischen war uns der Tierarzt sehr suspekt und unsympathisch geworden. Von echter Hilfe keine Spur und abgesehen von einigen hundert Euro weniger in der Tasche (Die Spritzen, Mittel und Röntgenbilder waren extrem teuer), gab es keinerlei Perspektive für die Zukunft. Da das Humpeln und der allgemeine Gesundheitszustand auch nach drei Besuchen kein bisschen besser wurde, reichte es uns endgültig. Tierarzt Nummer drei war an der Reihe, denn irgendwer musste doch helfen können. Erschlagen von den geringen Erfolgen und der Tatsache, dass sich die Leidensgeschichte so lange hinzog, machten wir uns also auf den Weg einen weiteren Tierarzt zu finden.

Die Tierarzt-Odyssee geht weiter

Beim dritten Tierarzt hatten wir ehrlich gesagt schon jegliche Hoffnung verloren. Wir waren einfach fertig. Jeder Hundehalter wird diese Haltung verstehen, denn man lebt mit seinem Tier, leidet mit ihm und möchte nur eines - dass es ihm gut geht. Doch immerhin: Trotz mangelnder Hilfe, hatte sich das Ganze nach einigen Wochen wieder mehr oder weniger eingependelt und der Hund lief, auch dank der Gelenktabletten, soweit wieder schmerzfrei. Sie hob das Bein zwar nach wie vor viel zu oft beim Laufen an, doch immerhin reduzierte sich dies wieder auf ein Minimum und sie machte allgemein einen guten Eindruck. Leider gab es nach ein paar Monaten allerdings erneut einen Zwischenfall. Wieder ein Aufschrei beim Versuch sie hochzuheben. Vollkommen unerwartet schrie sie los, sobald man sie hochheben wollte. Diesmal warteten wir aber gar nicht lange ab, machten einen Termin bei einem neuen Tierarzt und ließen sie untersuchen. Allzu viel Auswahl gab es inzwischen aber nicht mehr. Wenn es so weiter gegangen wäre, hätten wir wohl alle Tierärzte dieser Stadt abgehakt, ohne tatsächlich Hilfe zu erhalten. Hier wurde sich nun nicht einmal mehr die Mühe einer langen Untersuchung gemacht. Die Tierärztin (diesmal eine Frau) drückte ein bisschen an den Beinen und dem Knie des Hundes herum, fragte nach der Krankheitsgeschichte und obwohl wir alles sehr genau erklärten, gab es keine besondere Reaktion seitens der Tierärztin. Sie würde eine ganz leichte Patellaluxation auf der einen Seite feststellen, selbige könne der andere Tierarzt wohl übersehen haben, meinte sie, schließlich wäre diese nur sehr schwach ausgeprägt. Das Humpeln käme aber wohl dennoch von den Rückenschmerzen, die auch den akuten Schmerz beim hochheben verursachen. Den Grad der Patellaluxation wollte oder konnte sie uns nicht nennen und wir bekamen einfach nur starke Schmerztabletten, die den Schmerz betäuben und die Muskeln entspannen sollten. Nach einigen Tagen war dann wieder alles beim Alten. Also weiterhin das bekannte Humpeln, weiterhin keine klare Diagnose und weiterhin keinerlei Hilfe. Mal abgesehen davon, dass wir es unserem Hund einfach ansahen, wie er immer mehr Probleme hatte und immer weniger Lust zum Laufen aufbringen konnte. Wut machte sich in uns breit.

Das Ende einer Tierarzt-Odyssee

Die Rettung brachte ausgerechnet ein Tierarzt, der weder Dr. noch Dr. Med. oder gar Dr. Med. vet. im Titel trug. Im Grunde ist das allerdings eh völlig egal, denn die Approbation haben sie alle, es ist nur durchaus ein interessanter Fakt am Rande, wie wir finden. Nachdem ich mit meiner Schwester und ihrem Hund schon mehrmals dort war, hatte ich einen ziemlich guten Eindruck von der Praxis erhalten. Freundlichkeit ohne Ende (ehrliche, nicht professionelle!) kam mir entgegen und der behandelnde Tierarzt nahm sich unendlich viel Zeit und untersuchte den Hund meiner Schwester immer sehr genau. All das machte einfach einen richtig guten Eindruck, anders lässt es nicht beschreiben. Man fühlte sich in guten Händen und der Tierarzt war jemand, der das was er tat gerne machte und nicht nur weil es zur Routine geworden war oder ihm Geld einbrachte. Wie man sich einen Tierarzt eben idealerweise vorstellt, ihn nur leider nie so vorfindet.

Wegen dem guten Eindruck, beschlossen wir unsere kleine Chihuahua-Hündin dort einmal genauer vorzustellen. Ein Glücksfall, wie sich herausstellen sollte. Nachdem wir ihm unseren langen Leidensweg und die verschiedenen Diagnosen der angeblichen Patellaluxation geschildert hatten, nahm er sich auch gleich noch die Zeit ein Video von unserem Hund anzusehen, denn wir hatten unsere Hündin beim laufen gefilmt, um typische Aussetzer und Situationen zum vorzeigen festzuhalten (ein guter Tipp für alle, die wegen etwas Ähnlichem zum Tierarzt gehen). Er erkannte bei den Aufnahmen sofort, dass es eine Patellaluxation sein muss, da sie für ihn wohl mehr als offensichtlich war. Auch die im gleichen Haus ansässige Psychotherapeutin für Hunde, bestätigte dies noch einmal und erkannte es ebenfalls bereits am Gang. Daraufhin renkte der Tierarzt die Kniescheiben vorsichtig und gezielt ein und dann wieder aus und diagnostizierte eine Patellaluxation Grad 3.

Endlich! Auch wenn die Diagnose natürlich alles andere als erfreulich war, so machte sie uns dennoch Hoffnung. Diesmal war es immerhin ein klarer Befund. Endlich hatten wir einen Tierarzt gefunden, der sich die notwendige Zeit nahm, dem Ganzen wirklich auf den Grund zu gehen. Anschließend erklärte er uns dann, dass die Patellaluxation bei unserer Hündin relativ eindeutig ausfiel und es zwei Methoden der Behandlung gäbe. Entweder man versuche mit Physiotherapie und Nahrungsergänzungsmitteln dem ganzen entgegenzuwirken und den Muskel zu stärken, oder man operiert das Knie, um die Patellaluxation damit vollständig zu beseitigen. Laut ihm eine gängige und einfache Operation. Die Infos kannten wir schon, schließlich hatten wir Bücher gewälzt, Ärzte befragt, das Internet und Freunde ausgehorcht, mit Leuten auf dem Hundeplatz gesprochen. Trotzdem ließen wir es uns noch einmal haargenau erklären, auch um weitere Details zu erfahren und die Kompetenz des Tierarztes zu prüfen. Danach zeigte er uns die Patellaluxation noch einmal gezielt am eigenen Hund und lies uns diese spüren, indem die Hand aufgelegt und die Kniescheibe bewegt wurde. Diese war deutlich zu locker, sodass sie quasi von alleine herausgleiten konnte. Sehr interessant und aufschlussreich.

Am Ende entschieden wir uns dann, auch aufgrund der Tatsache, dass es sich nun schon so lange hinzog und dem Hund augenscheinlich Schmerzen bereitete, für eine schnelle Operation und bekamen dafür auch prompt einen Termin. Anschließend konnten wir noch einmal alle offenen Fragen stellen und mussten uns ein wenig auf auf die Operation vorbereiten. Doch nach dieser Odyssee, die uns von Tierarzt zu Tierarzt und vom einen zum anderen Ende der Stadt führte, waren wir einfach nur froh, endlich die erhoffte Hilfe zu erhalten. Wir hatten den Glauben daran fast schon verloren und nun doch noch einen Tierarzt gefunden, der überaus engagiert und bemüht war.

Angst vor der bevorstehenden Operation

So sehr wir auch Angst vor der bevorstehenden Patellaluxation Operation hatten, so erleichtert waren wir auch über die rettende Hilfe des Tierarztes. Er hatte die Patellaluxation schließlich nicht nur sofort erkannt und endlich mal einem Grad zugeordnet, sondern machte auch einen durchweg professionellen Eindruck und vermittelte uns ein gutes Gefühl für die Operation, die er schon gut kannte und die, so versicherte er uns, im Grunde immer erfolgreich verläuft und dem Hund anschließend wirklich hilft. Wir entschieden uns, aufgrund der Problematik, sofort beide Beine auf einmal operieren zu lassen. Zweimal eine Narkose, zweimal wieder neu laufen lernen, das wollten wir dem kleinen Hund einfach nicht antun, wenn es auch irgendwie anders ging. Dann lieber einmal Augen zu und durch. Aufgrund der Rückenschmerzen hatten wir außerdem etwas Angst, dass sie bei einer Schonhaltung auf drei Beinen ebenfalls wieder Probleme bekommen würde. Also planten wir die Operation beider Beine auf einmal und seelisch bereiteten wir uns auf das Schlimmste vor was bei einer Operation passieren konnte, denn mit einem Fehlschlag sollte bei so etwas einfach immer gerechnet werden. Eine Garantie gibt es nicht und eine Narkose kann immer gefährlich sein.

Tage zählen bis zur Patellaluxation Operation

Die Tage vor der eigentlichen Operation waren wir verständlicherweise sehr aufgeregt. Bei einer Narkose kann immer etwas schiefgehen, eine sichere Sache sieht einfach anders aus. Klar, heutzutage nehmen die Menschen ständig irgendwelche Pillen und Medikamente und haben auch keinerlei Angst mehr vor Narkosen oder den Schäden verschiedener Arzneimittel, doch wir sind da ehrlich gesagt etwas anders. Wir wissen, dass jede Narkose auch tödlich enden kann, wenn es zu Komplikationen kommt, der Hund auffällig reagiert oder ähnliches geschieht. Also genossen wir die Tage mit unserem Hund noch viel intensiver als zuvor. Wir kuschelten und kraulten sie stundenlang, doch wie Hunde nun einmal sind, spürte sie schon, dass da irgendetwas auf sie zukommen wird. Das war aber auch unvermeidlich, schließlich waren wir selbst bereits ziemlich angespannt und aufgeregt. Wie gesagt, eine Narkose und/oder Operation kann immer auch den Tod für das Tier bedeuten, wenn es zu einem Zwischenfall oder einer unerwarteten Reaktion kommt. Darauf sollte jeder vorbereitet sein.

Die Patellaluxation Operation

Dann ging plötzlich alles sehr schnell. Am frühen Morgen sollte der Hund zum Tierarzt gebracht werden und als wir ankamen ging es auch fast sofort los. Wir wurden mit dem Hund zum Operationszimmer gerufen und dort verabreichte der Tierarzt dann auch die Narkose. Allerdings waren hier gleich mehrere Injektionen notwendig, da er lieber klein anfing (wegen der Gewichtsklasse) und sie sehr stark dagegen ankämpfte, um wach zu bleiben. Wer eine Operation vor sich hat, sollte sich übrigens genauestens überlegen, ob er beim einleiten der Narkose wirklich anwesend sein möchte. Es ist keine Pflicht oder ähnliches und seinen Hund dort auf dem kalten Operationstisch liegen zu sehen, wie er die Augen schließt und bildlich gesprochen direkt vor einem stirbt, ist schon ganz schön hart. Das solltet ihr euch wirklich klar machen! Überschätzt euch also nicht selbst, denn für uns war es ein kleiner Alptraum. Als der Hund anschließend vollständig eingeschlafen war, mussten wir gehen. Die Operation selbst ist eigentlich ziemlich heftig, weil der Knochen gesägt und geschliffen werden muss, verdrahtet und anschließend alles wieder genäht wird. Die Patellaluxation Operation ist zwar ein bekannter Eingriff, trotzdem ist sie eben ziemlich umfangreich und kann vom Hund auch nicht einfach so weggesteckt werden. Damit sich unser Hund etwas erholen und kontrolliert aufwachen konnte, sollten wir ihn außerdem erst am Abend abholen. Einen Anruf bekamen wir allerdings sofort nach der Patellaluxation Operation, einfach damit wir keine Angst mehr haben mussten, dass etwas schiefgegangen ist.

Abholung des operierten Hundes

Das Abholen war dann ziemlich heftig. Anders kann es gar nicht gesagt werden, denn noch heute erinnern wir uns sehr genau an diesen Moment. Sie hatte ihren Leckschutz um den Hals, den Verband um beide Biene und sah sichtlich mitgenommen aus. Die Augen waren ein einziger Brei aus kleinen verquollenen Schlitzen, der Körper nahezu vollkommen erschlafft und zusammengefallen, das Fell zerzaust und stumpf. Leblos und hängend, kam der Hund uns vor, als wir ihn auf den Arm nahmen und vorsichtig in die Transportbox legten. Die Kleine war außerdem kaum zu einer Reaktion fähig, hatte schmerzen und wollte nur ihre Ruhe, wie man ihr mehr als deutlich ansah. Zuhause angekommen torkelte sie kurz ein wenig umher und versank dann sehr schnell in ihrem Körbchen für einen tiefen Schlaf. Für einen sehr langen Schlaf. Sehr lang.

Die Tage nach der Patellaluxation Operation

Auch wenn der Tierarzt meinte, wir sollten sie ruhig ein wenig bewegen, damit das Bein nicht ganz still liegt und der Muskel sich nicht vollständig abbaut, war daran tatsächlich nicht einmal ansatzweise zu denken. Der Hund war einfach komplett fertig, sodass er erst einmal nur schlief und nicht einmal aufstand. Selbst trinken wollte sie erst am nächsten Tag und auch da nur sehr wenig. Als Unterstützung bekam sie ziemlich starke Schmerzmittel. Immer wieder versuchten wir ihr ein wenig Futter zu geben, ein bisschen Wasser schmackhaft zu machen oder ähnliches, doch sie war tatsächlich einfach nur erschöpft und so ließen wir sie in Ruhe, gönnten ihr die Auszeit zur Genesung. Zwischendurch ging es dann in den Garten, doch auch dort löste sie sich nicht, selbst dann nicht, als sie schon etwas mehr getrunken hatte. Das ging dann tatsächlich mehrere Tage so. Sie fühlte sich durch ihre Verletzung einfach extrem unsicher und konnte kaum noch stabil laufen. Als sie sich dann einfach so in der Wohnung löste, kurz nachdem wir erst vorher noch mit ihr draußen gewesen war, störte das natürlich recht wenig. Vielmehr waren wir in diesem Moment sehr erleichtert darüber, dass es endlich geschehen war.

Nach kurzer Zeit konnte der feste Verband dann außerdem bereits abgenommen werden, sodass nur noch ein großes Pflaster, schützend über die Naht gelegt wurde. Auch der Leckschutz war glücklicherweise nicht länger notwendig, da unser Hund keine Anstalten zeigte an den Nähten herumzuspielen. Ein Glücksfall, denn wie viele sicherlich wissen, neigen Hunde nun einmal dazu, sich die Fäden selbst ziehen zu wollen, was dann auch häufig mal mit aufgerissenen Nähten endet. Da der Leckschutz für Hunde aber sehr unangenehm ist, gerade bei einer so kleinen Größe, waren wir sehr dankbar dafür, diesen entfernen zu können.

In der weiteren Zeit wurde es dann relativ schnell besser und wir mussten schon aufpassen, dass der Hund nicht zu viel läuft, schließlich reicht in der Zeit danach schon ein kleiner Fehltritt, um die Patellaluxation Operation zunichte zu machen. Also mussten wir sie entsprechend stark kontrollieren, also darauf achten, dass sie nicht sprang, nirgendwo gegen lief, von anderen Hunden auf kleinen Gängen in Ruhe gelassen wurde und so weiter. Durch das Schmerzmittel war der Hund außerdem relativ schmerzfrei und demnach ignorierte sie vieles einfach, obwohl sie in Wahrheit noch sehr wackelig auf den Beinen stand. Die ständige Kontrolle war deshalb gar nicht so einfach und nichts was nebenbei mal eben so erledigt werden konnte. Diesen Zeitfaktor solltet ihr unbedingt einplanen, nicht unterschätzen und euch entsprechend viel Urlaub nehmen, wenn eine Patellaluxation Operation ansteht. Mit zwei Wochen minimum müsst ihr dabei schon rechnen, in denen der Hund besonders im Auge behalten werden muss. Selbst danach kann aber noch viel passieren, da die Heilung noch mehr Zeit benötigt und Knochen und Knorpel sich erst ganz neu bilden müssen, bevor alles wieder entsprechend stabil ist. Uns war das am Anfang nicht klar und der Tierarzt meinte sogar, wir könnten bereits kurz nach der Operation wieder mit dem Hund spazieren gehen. Daran war aber nicht einmal im Traum zu denken.

Großer Schock nach der Heilung

Als unser Hund direkt nach der Patellaluxation Operation wieder so gut lief, zum ersten Mal seit langem wieder richtig normal, waren wir regelrecht erleichtert. Das Herz ging uns auf, weil wir hofften sie bekommt ihre Lebensfreude zurück und verliert die ständigen Schmerzen. Das währte aber leider nicht sehr lange. Relativ schnell humpelte sie dann doch wieder, schlimmer als vorher sogar, um ganz ehrlich zu sein. Nicht mehr nur alle paar Meter, sondern nun fast ständig, fast bei jedem zweiten Schritt. Der Arzt meinte es könnte noch der Draht sein, der erst später gezogen werden kann, manche würden davon Beschwerden kriegen, doch auch als dieser dann letztendlich gezogen war, besserte sich ihr Gang nicht im Geringsten. Ein großer Rückschlag und ziemlicher Schock. Einer, der sich bis heute nicht verändert hat. Das Vertrauen in Tierärzte ist grundlegend erschüttert und geholfen haben bis heute eigentlich nur die Nahrungsergänzungsmittel. Die können die Patellaluxation zwar nicht heilen, aber mit ihnen geht es dem Hund zumindest spürbar besser.

Auch danach gab ich also wieder die Gelenktabletten und nach einigen Monaten wirkten diese auch wie gewohnt und verbesserten das allgemeine Wohlbefinden. Ob die Patellaluxation nun wirklich behoben ist, die Operation versaut wurde, oder ob sie aus einem vollkommen anderem Grund humpelt, werden wir wohl nie erfahren. Laut dem Tierarzt ist die Patellaluxation jedenfalls definitiv beseitigt und wir sollen weiter auf Nahrungsergänzungsmittel setzten, solange diese entsprechend gut wirken. Persönlich möchten wir unserem Hund nun jedenfalls keine weitere Operationen oder ähnliches mehr zumuten. Gekostet hat diese Tierarzt-Odyssee mindestens 2.500 Euro (mehrere Tierärzte, Untersuchungen usw.). Gefühlt geht es unserem Hund nach all den Maßnahmen dennoch eher schlechter und noch einmal würden wir sie wegen einer Patellaluxation vermutlich nicht operieren lassen. Nie wieder! Jetzt gibt es nur noch die Gelenktabletten und damit geht es ihr vielleicht nicht perfekt, aber zumindest deutlich besser. Die Patellaluxation Operation selbst hat nichts gebracht bzw. alles nur weiter verschlimmert. Es gab hier also leider kein Happy End. Immerhin sind wir nun um eine Erfahrung reicher und können diese mit anderen betroffenen Hundehaltern teilen. Alles Gute für euch und euren Vierbeiner. Trefft eine eigene Entscheidung und bleibt skeptisch.